Product Description
UV-C-Ergänzung für die passende TimberIN-Sandfilteranlage
UV Filter Badefass
Der UV Filter Badefass ergänzt die mechanische Filtration um eine physikalische Behandlungsstufe. Wasser aus der kompatiblen TimberIN-Sandfilteranlage strömt durch ein geschlossenes Gehäuse und wird dort mit UV-C-Licht einer Wellenlänge von 254 nm behandelt. Das System arbeitet innerhalb der Leitung; Badende kommen weder mit der Lampe noch mit offener UV-Strahlung in Kontakt.
Der größte Nutzen entsteht bei einem Badefass, dessen Wasser über mehrere Sitzungen gehalten und regelmäßig umgewälzt wird. Filtration entfernt Schwebstoffe, während UV-C die hygienische Routine unterstützt. Das Modul ersetzt weder Wasseranalyse noch die nach Becken, Nutzung und Pflegemittel erforderliche Desinfektion. Es wird als abgestimmter Teil eines Systems ausgewählt, nicht als alleinige Wasserpflege.
Technische Eckdaten des UV-C-Moduls
Die Produktangaben beziehen sich auf die Kombination mit der im Shop angebotenen Sandfilteranlage. Vorhandene Kartuschenfilter oder fremde Pumpensysteme werden nur nach schriftlicher Kompatibilitätsfreigabe angeschlossen.
| UV-C-Lampe | 12 W PL-S-Modul |
|---|---|
| Wellenlänge | 254 nm |
| Lampenlebensdauer | bis zu ca. 9.000 Betriebsstunden laut Produktangabe |
| Wassertemperatur | bis ca. 40 °C |
| Vorgesehene Kombination | TimberIN-Sandfilteranlage aus dem aktuellen Sortiment |
| Betriebsart | geschlossener Durchflussreaktor innerhalb der Filterleitung |
| Einbauprüfung | Durchfluss, Anschlussrichtung, elektrische Schutzmaßnahmen und trockener Technikstandort bestätigen |
Wann UV-C einen echten Vorteil bringt
UV-C ist besonders sinnvoll, wenn das Badefass häufig genutzt wird, eine Filteranlage ohnehin läuft und das Wasser nicht nach jeder kurzen Sitzung gewechselt werden soll. Eine ausreichend lange, korrekt bemessene Umwälzung führt das Beckenwasser wiederholt durch Reaktor und Filter. Dadurch entsteht ein strukturierter Pflegeablauf, der mechanische Reinigung, UV-Behandlung, Messung und dosierte Wasserpflege verbindet.
Die gelegentlich genannte Reduktion chemischer Pflegemittel ist eine mögliche Herstellerwirkung unter passenden Betriebsbedingungen und kein pauschales Dosierziel. Tatsächliche Dosierung folgt Messwerten, Wasserbelastung, lokal zugelassenem Produkt und dessen Etikett. So wird UV-C als unterstützende Technik eingesetzt, während klare Wasserwerte die Entscheidung führen.
Einbau und elektrische Sicherheit
Das Modul wird in der vorgesehenen Strömungsrichtung und an einem trockenen, zugänglichen Technikplatz installiert. Verschraubungen und Dichtungen bleiben für Sichtkontrolle und Lampenservice erreichbar. Pumpe, UV-C und weitere Geräte werden mit geeigneter Fehlerstrom-Schutzeinrichtung, Außenisolierung und Potentialausgleich nach Herstellerunterlagen von Fachkräften angeschlossen.
Die Lampe arbeitet nur im vollständig geschlossenen Gehäuse. Vor Öffnung, Reinigung oder Lampenwechsel werden Strom und Wasserfluss sicher getrennt. Nach Arbeiten wird das System entlüftet, auf Dichtheit geprüft und erst dann wieder in Betrieb genommen. Betriebsstunden können dokumentiert werden, damit der Wechsel rechtzeitig und nicht erst nach sichtbarer Leistungsabnahme erfolgt.
Pflegeablauf rund um Filter und UV-C
Ein sauberer Sandfilter ist Voraussetzung für einen gleichmäßigen Durchfluss. Rückspülung und Filterpflege erfolgen entsprechend Manometer, Wasserbild und Herstellerplan. Das UV-Gehäuse wird auf Ablagerungen kontrolliert, weil eine saubere Hülle die Lichtübertragung unterstützt. Wasserstand und Pumpenansaugung bleiben während des Betriebs stabil.
pH-Wert, Alkalinität und zugelassene Desinfektion werden regelmäßig gemessen. Nach hoher Badebelastung, sichtbarer Trübung oder längerer Stillstandszeit wird der Pflegeplan angepasst. Ein schriftliches Protokoll macht die Vorteile der UV-Stufe bei Ferienobjekten oder Vermietung besonders gut nutzbar.
Vor Produktionsfreigabe: TimberIN-Produkte werden für die gewählte Konfiguration gefertigt. Abbildungen können Zusatzausstattung zeigen. Lassen Sie Modellvariante, Endmaße, Personenangabe, Wasser- oder Raumvolumen, Heizung, Anschlüsse, Lieferform und alle enthaltenen Positionen im schriftlichen Angebot sowie in der finalen Zeichnung bestätigen.



















